Bauchdeckenstraffung – Methoden für einen straffen Bauch

Eine schlanke, straffe Körpermitte gilt als Symbol für Jugendlichkeit und Schönheit. Mit zunehmendem Alter wird es allerdings immer schwieriger, auch am Bauch schlank und rank zu bleiben – hier setzen sich gern vermehrt Prösterchen an. Laut Umfragen ist jede zweite Frau mit dem Aussehen ihres Bauches unzufrieden. Dabei gibt es nicht nur ästhetische Gründe, die dafür sprechen, dem Bauch mehr Beachtung zu schenken. Zu viel Fettgewebe am Bauch kann ungesund sein, da das viszerale Fett um die inneren Organe liegt und Krankheiten wie Diabetes auslösen kann.

Plastisch-chirurgische und sportliche Methoden für einen straffen Bauch

Um die Bauchdecke zu straffen, gibt es im Grunde zwei verschiedene Methoden: Zum einen gibt es inzwischen die Straffungsmöglichkeiten der ästhetischen Chirurgie, die – in Kombination mit der Fettabsaugung – genutzt werden können, um eine schöne, flache Körpermitte wiederzuerlangen. Der andere Weg führt über „sanfte“ Methoden, etwa über Sport, gezielte Bauchmuskelübungen, Peelings und gesunde Ernährung.

bauchdeckenstraffung

Eine Operation sollte nur der letzte Ausweg sein – Ernährung und Sport sind gute Alternativen!

Mit Sport und gesunder Ernährung die Körpermitte formen

Für den zweiten Weg, die Bauchstraffung durch Sport, gesunde Ernährung und Peelings, braucht es viel Durchhaltevermögen. Wer sich etwa sechs Monate Zeit nimmt, um die Körpermitte zu formen, wird am Ende belohnt. Ein Überblick über die sanften Methoden zur Bauchdeckenstraffung, die im Idealfall miteinander kombiniert werden sollten:

  • Ausdauersport
    Leider ist es – entgegen der oft gängigen Meinung – nicht so, dass genau dort Fett verbrannt wird, wo Muskeln trainiert und bewegt werden. Wer allerdings seine Muskeln kräftigt, verbraucht Kalorien und baut somit insgesamt Fett ab. Werden dann noch die Muskeln in einer bestimmten Zone aufgebaut, werden diese sichtbar – wenn der Körperfettanteil nur mehr einen bestimmten Anteil, etwa 22 bis 28 % bei Frauen  und zwischen 15 und 24 % bei Männern, beträgt. Um diesen Anteil zu erreichen, ist Ausdauersport die beste Methode: Wer zwei bis drei Mal wöchentlich etwa eine Stunde joggt, Rad fährt oder schwimmt, erzielt rasch Erfolge.
  • Gezielte Bauchmuskelübungen
    Zusätzlich sollten zwei Mal pro Woche etwa eine Stunde Bauchmuskeltraining hinzukommen. Das gezielte Training baut Muskeln auf und verhilft so zur straffen Bauchdecke. Effektive Bauchmuskelübungen sind Situps und Crunches – sie trainieren die geraden Bauchmuskeln. Die sog. „schrägen Situs“ trainieren hingegen die seitlich verlaufenden Bauchmuskeln. Und so wird die Übung ausgeführt: Auf den Rücken legen und das linke Bein im 90-Grad-Winkel aufstellen. Das rechte Bein drehen und das Fußgelenk auf dem linken Knie ablegen. Die linke Hand zur linken Schläfe führen, die rechte Hand an die rechte Hüfte nehmen. Bauch anspannen, Oberkörper anheben und den linken Ellenbogen zum rechten Knie führen. Übung auf der anderen Seite wiederholen.
  • Ernährung
    Mindestens ebenso wichtig für einen straffen Bauch ist die richtige Ernährung. Dabei sollte man auf proteinreiche Lebensmittel zurückgreifen. Die darin enthaltenen Aminosäuren stärken Hautzellen und Bindegewebe. Auf dem Speiseplan sollten also vor allem Milchprodukte, Fisch und Fleisch, Eier und Gemüse stehen. Versteckten Zucker, etwa Kuchen und Schokolade, meiden. Kohlenhydrate aus Weißmehl nur in Maßen essen.
  • Peelings und hautstraffende Cremes
    Auch Peelings, hautstraffende Cremes und Zupfmassagen helfen, die Pfunde zum Schmelzen zu bringen. Den Bauch mit einem Körperpflege-Öl einige Minuten im Uhrzeigersinn massieren. Anschließend die Haut seitlich vom Bauchnabel zwischen Daumen und Zeigefinger nehmen, zupfen und wieder loslassen. Etwa zwei, drei Minuten lang Zupfen. Auch Fango-Packungen, feines Meersalz oder Baby öl helfen, den Bauch zu straffen.

Bauchdeckenstraffung mithilfe der ästhetisch-plastischen Medizin

Auch die plastisch-ästhetische Medizin kann helfen, den Bauch effizient zu straffen. Allerdings ist die Bauchdeckenstraffung ein großer Eingriff samt beträchtlicher Risiken, der wohlüberlegt sein sollte. In der Operation wird um den Nabel ein Schnitt gesetzt, die oberste Hautschicht samt Fettgewebe abgelöst, ein Teil der überschüssigen Haut entfernt und die Bauchdecke anschließend neu modelliert. Die Straffung kann mit einer Fettabsaugung kombiniert werden: Dabei wird auch Fettgewebe entfernt. Die Fettabsaugung gilt in der plastischen Chirurgie inzwischen als Routineeingriff.

Auch die Kosten der plastischen Behandlung sind nicht zu vernachlässigen: Eine Bauchdeckenstraffung kostet etwa zwischen 5.000 und 10.000 Euro. In der Regel übernimmt die Krankenkasse  die Kosten für die Straffung nicht, selbst ein nachgewiesener psychischer Leidensdruck reicht für die Kostenübernahme nicht aus.

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